Nummer 26-0701
Methodenbewertung:
Sozialmedizinische Begutachtung an der Schnittstelle Hilfsmittel / Neue Methoden
Bei der Begutachtung von Hilfsmitteln zur Sicherung des Behandlungserfolgstrifft man gelegentlich auf die Konstellation, bei der das Hilfsmittel entweder (noch) nicht im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes gelistet ist oder außerhalb der dort genannten Indikationen verwendet werden soll. In einigen dieser Fälle liegt dem Wirkungsmechanismus des Hilfsmittels eine neue Untersuchungs- oder Behandlungsmethode zugrunde. Welche Rolle das Hilfsmittelverzeichnis des GKV-SV, die Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses und die Urteile des Bundessozialgerichtes bei der Begutachtung spielen und welche Fallstricke bei dieser anspruchsvollen Konstellation zu beachten sind, erfahren Sie in diesem Seminar.
Inhalt
- Ziele der Hilfsmittelversorgung; Hilfsmittel zur Therapie
- Bedeutung des Hilfsmittelverzeichnisses des GKV-SV, der G-BA Entscheidungen und der höchstrichterlichen Rechtsprechung in der Begutachtung
- Medizinproduktrechtliche Aspekte: CE-Zertifizierung und bestimmungsgemäßer Gebrauch
- Bedingungen, unter denen ein Hilfsmittel untrennbarer Teil einer NUB sein kann?
- Beispiele und praktische Empfehlungen an der Schnittstelle Hilfsmittel/NUB
Methode
- Vortrag und Präsentation
- Diskussion und Fragerunde
- Fallbesprechungen aus Ihrer Praxis
(eigene anonymisierte Fallbeispiele können Sie gern vorab an fortbildung@md-nordrhein.de senden oder im Rahmen des Seminars einbringen)
Zielgruppe der Veranstaltung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesetzlichen Krankenversicherung
Voraussetzungen und Kenntnisse
Erfahrung mit Anträgen auf neuartige Hilfsmittel mit Methodenbezug
Dozent/in
Dr. Veronika Jovasevic
Leitung des Medizinischen Fachbereichs Methodenbewertung
Veranstaltungsort & Termin
Online-Seminar: