Versicherte und Angehörige wenden sich an die Ombudsperson des Medizinischen Dienstes Nordrhein, damit ihr Problem schnell und unkompliziert gelöst wird. Im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis zum 30. September 2025 erhielt die Ombudsstelle 1.182 Anfragen. Dies entspricht einer Steigerung der Fallzahlen um rund 28 Prozent zum Vorjahresbericht (924 Eingaben).
Von den 1.182 Anliegen innerhalb von zwölf Monaten wurde jedoch nur bei 55 Fällen ein Ombudsverfahren eingeleitet. Das waren im Vergleich zum Vorjahresbericht 18 Verfahren weniger. In den Ombudsverfahren ging es zumeist um Hilfsmittelversorgung, Pharmakologie und Rehabilitation.
Der überwiegenden Mehrheit (1.127 Personen) konnte durch die Bereitstellung von Informationen, vertiefenden Erläuterungen zur Sachlage und Vermittlung an andere Stellen, zum Beispiel Kranken- und Pflegekassen, geholfen werden.
Der Bericht der Ombudsperson 2025 steht hier zum Download bereit und ist auf den Seiten der Ombudsstelle zu finden.