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Jahresbericht: Prävention vor Pflege

Der Medizinische Dienst Nordrhein veröffentlicht seinen Jahresbericht 2026. Darin wirft er unter anderem einen Blick auf die Situation pflegebedürftiger Menschen. Es zeigt sich, dass in Nordrhein Veränderungen in der Pflege dringend nötig sind. Weitere Themen sind Abbau von überflüssiger Bürokratie bei Qualitätsprüfungen in Pflegeheimen, Gesetzesänderungen und Anwendung von Künstliche Intelligenz im MD Nordrhein.

 

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt von Jahr zu Jahr und, sie werden auch immer jünger. Das zeigen die Auswertungen der Pflegegutachten von 2019 bis 2025 des Medizinischen Dienstes Nordrhein, die im Jahresbericht 2026 thematisiert werden. Um dem steigenden Pflegebedarf entgegenzuwirken, sollen Gesundheitsförderung und Eigenverantwortung stärker in den Vordergrund rücken.

Veränderungen sind auch notwendig, wenn Pflegebedürftige professionell versorgt werden. Zu oft steht den Pflegenden und den Gutachterinnen und Gutachtern des MD Nordrhein Bürokratismus im Weg. Daher zeigt der Bericht auch für dieses Thema Lösungen auf: Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen könnten verschlankt und die Prüfungen so ausgerichtet werden, dass sie dazu dienen, die Pflege besser zu machen.

Darüber hinaus stehen weitere Veränderungen im Fokus des Jahresberichts 2026. Denn der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Reha-Begutachtungen sowie die angekündigten Gesetzesänderungen verändern die Arbeit des Medizinischen Dienstes Nordrhein.

Den Jahresbericht 2026 finden Sie hier als PDF zum Herunterladen.

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