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Ombudsbericht veröffentlicht

Versicherte und Angehörige wenden sich an die Ombudsstelle des Medizinischen Dienstes Nordrhein, damit ihr Problem schnell und unkompliziert gelöst wird. Von den rund 700 Anliegen innerhalb von zwölf Monaten waren jedoch nur 50 ein Fall für die Ombudsperson.

Vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 erreichten Dirk Meyer, Ombudsperson des Medizinischen Dienstes Nordrhein, 704 Anliegen von Versicherten oder deren Angehörige. Der überwiegende Teil der Anliegen (654) war jedoch kein Fall für die Ombudsstelle. In vielen Fällen wurde die Rolle des Medizinischen Dienstes fehlinterpretiert, statt an die Kranken- oder Pflegekassen, wendeten sich die Versicherten an die Ombudsstelle, etwa um Widerspruch einzureichen.

Aber auch ihnen konnte geholfen werden, indem Informationen bereitgestellt, an andere Stellen vermittelt oder die Sachlage erläutert wurde. Was bleibt sind 50 Verfahren. Zumeist wurden diese eingeleitet, weil Kritik an den Ergebnissen der Gutachten im Raum stand. In 44 Fällen konnte diese Kritik jedoch nicht bestätigt werden. In acht der 44 Fälle konnten zwar Teile der Beschwerde bestätigt werden, doch dies fürchte nicht zu einem anderen Begutachtungsergebnis. Lediglich in sechs Ombudsverfahren kam es zu einer Änderung des Gutachtenergebnisses.

Jährlich erstellt die Ombudsstelle des Medizinischen Dienstes Nordrhein einen Bericht. In ihm werden die Anfragen an die Ombudsperson in anonymisierter Form festgehalten. Der Bericht 2023 ist auf der Internetseite des Medizinischen Dienstes Nordrhein veröffentlicht. Er umfasst den Zeitraum vom Ende des vorangegangenen Berichts am 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023.

Den Bericht zum Download finden Sie hier sowie auf der Seite der Ombudsstelle.

Foto: Danny Freede

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